Olympische Spiele am Steinbült

Zuletzt aktualisiert am 29. August 2018

Ferienspiele: Mehr als 50 Jungen und Mädchen toben sich auf dem Schützenplatz aus.

Rekord: Tilmann Schmandt (l.) und Timo Schilling (Mitte) sind beeindruckt, denn Conner (10) versenkt den Nagel im Brett so schnell wie kein anderer Teilnehmer.

Einen langen Nagel in den Holzbalken hämmern – für Conner überhaupt kein Problem. Gezielte Schläge verbunden mit Muskelkraft setzt der Zehnjährige ein. In nur fünf Sekunden ist der Metallstift versenkt. „Beim Schießen habe ich auch einen Rekord aufgestellt“, verkündet Conner selbstbewusst.

Zum zweiten Mal ist er bei der Ferienspiel-Olympiade der Oerlinghauser Schützengesellschaft dabei. Wie alle anderen freut er sich am meisten auf das Zeltlager auf dem Platz am Steinbült, denn „da kann ich mit meinen Freunden abends Gruselgeschichten erzählen und hören“. Auch bei der Nachtwanderung.

Fabian Köster und Sarai Hanning, zwei der älteren Nachwuchsschützen, haben die Schützenolympiade organisiert. Den Vorsitzenden Christian Landerbarthold freut besonders, dass neben den beiden „andere junge Leute Verantwortung übernehmen. Davon leben wir als Schützengesellschaft“. Für die 54 acht- bis dreizehnjährigen Teilnehmer gab es bei der elften Olympiade (die neunte mit Zeltlager) acht Spielstationen, an denen die Helfer Zeiten, Weiten und Punkte notierten.

Schießen konnten die Kinder auf der Scat-Anlage, Teebeutel und Dosen werfen, mit Wasserbomben laufen, auf die Torwand schießen oder möglichst schnell einen Bobbycar-Parcours bewältigen. Bei so viel Spaß und Aktivitäten störten selbst zwischenzeitliche Regengüsse nicht.

Deshalb aufs Zelten verzichten? Kam gar nicht in Frage, „deshalb sind wir doch gekommen“.

Quelle: Neue Westfälische

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