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Mai 02

35 Jahre Familienfest der Schützen

Erste Kompanie verteidigt den Pokal

familientag2011

Christian Hoffmann ( l.) und Jens Hartmann ( r.) ehrten die besten Schützen: Felix Baehr (v.l.), Manfred Unterkötter, Jochen Schneider, Frank Unterkötter, Marianne Gronemeyer, Bastian Dawitz, Joachim Klostermeyer und Günter Tyzack

Die Einführung der Frauenquote wird an vielen Orten gefordert. Die Oerlinghauser Schützengesellschaft hat sie bereits eingeführt und verteidigt sie eisern.
Beim Vergleichsschießen der vier Kompanien beim traditionellen Familienfest der Schützen musste je Kompanie mindestens eine Frau mitschießen. Gewertet wurden die vier ringbesten Schützen und die zwei besten Schützinnen jeder Kompanie.

Da die vierte Kompanie keine Dame beim dem sportlichen Wettkampf vorweisen konnte, wurde sie mit 336 Ringen in der Gesamtwertung auf den vierten und damit letzten Platz verwiesen.

Den ersten belegte die erste Kompanie mit 510 Ringen und konnte damit ihren Titel vom Vorjahr verteidigen.

„Wenn wir nächstes Jahr auchgewinnen, behalten wir den Wanderpokal“, sagte Kompanieführer Jochen Schneider mit einem Augenzwinkern.

Die Siegschützen dieser Kompanie waren Felix Baehr (92 Ringe), Frank Unterkötter (88), Bastian Dawitz (88), Manfred Unterkötter (88), HeikeUnterkötter (78) und Marianne Gronemeyer (76).

Die zweite Kompanie erreichte insgesamt 491 Ringe, die dritte 484 Ringe.

Die besten Einzelschützen waren Günter Tyzack, Ehrenvorsitzender des Unteroffizierskorps, mit 92 Ringen, dahinter Felix Baehr und Joachim Klostermeyer (88 Ringe).

Das Fest, seit 35 Jahren am 1. Mai ausgerichtet, soll der ganzen Familie etwas bieten. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten dieTeutoburger Jäger unter der Leitung von Jörn Diekmann mit zünftiger Egerländer Stimmungsmusik, Märschen und Polkas.

Sabine Gnaß und Anne Klostermeyer betreuten die Spiele wie Dosenwerfen und Trampolinspringen für die Kleinen, Ditmar Gnaß und Jochen Klostermeyer sorgten mit Erbsensuppe aus der vereinseigenen Gulaschkanone für das leiblicheWohlder Besucher, die keineswegs Mitglieder der Schützengesellschaft sein müssen.

„Wir kommen schon seit drei Jahren hierher, weil die Atmosphäre sehr schön ist und wir auch viele Bekannte hier treffen können, die wir länger nicht gesehen haben“, erklärte Grit Warnitschke, deren Sohn Dominik es besonders der Dosenwerfstand angetan hatte.

Nicht zuletzt möchten die Schützen mit dem Fest auch den Nachwuchs ansprechen. „Wir sind auf der Suche nach jungen Mitgliedern“, sagte Frank Unterkötter, Leiter der Sportschützenabteilung.

Der Verein hat eine moderne Scattanlage, auf der das Sportschießen altersunabhängig geübt werden kann. „Bei uns ist jeder beim Training willkommen, der mal hereinschnuppern möchte“, so Unterkötter.

Die Trainingszeiten sind dienstags 18 bis 20 Uhr, mittwochs 19 bis 21 Uhr und donnerstags 18 bis 20 Uhr

Quelle: Neue Westfälische