Die Schützen und der Hase

Was der ehemalige König den Juxtruppen hinterließ

Huch: Ein Prinz war es nicht, der dem Kuss entsprang. Gelohnt hat es trotzdem: Für die Bürgermeisterin gab’s noch eine Möhre.

Huch: Ein Prinz war es nicht, der dem Kuss entsprang. Gelohnt hat es trotzdem: Für die Bürgermeisterin gab’s noch eine Möhre.

König Jochen hat den Vogel abgeschossen und sich seine Königin erwählt, der Thron steht und auch das Bierkönigspaar hat den Dienst angetreten. Ein schönes Schützenfest ist zu Ende gegangen, alle sind zufrieden. Es hat keine größeren Ausschreitungen gegeben, Polizei und Feuerwehr konnten das Fest je nach Dienst mehr oder weniger genießen, ohne dienstlich werden zu müssen.

Gut angekommen sind auch wieder die Späße der „Vümften“ auf dem Rathausplatz und des MSKK in der Schießpause. Dankbar sein können die Schützen ihrem ehemaligen König Klaus Büker, dem „Hasenkönig“. Der wollte, so war zu vernehmen, für sein Leben gern Offizier werden, doch die Wahl Anfang des Jahres hatte er verloren. Unter Protest trat er daraufhin aus der Gesellschaft aus. Doch sein Ruf lebt fort. So kugelte aus dem lautlosen Hubschrauber, den die „Vümfte“ mit vors Rathaus gebracht hatte, ein weißer Hase mit Offiziersschärpe heraus. Und als Bürgermeisterin Dr. Ursula Herbort einen „Bergwacht-Frosch“ küsste, verwandelte der sich mit Knall und viel Nebel in einen schlappohrigen braunen Hasen. Aber vielleicht war es ja ein Hasen-Prinz-Offiziersanwärter oder so.

Auch die Gewinner der Tombola stehen mittlerweile fest. Zwei VIP-Karten für ein Arminia-Spiel gewann Thorsten Kerkhoff, das Navigationsgerät ging an Kerstin Opitz, und über die Sat-Anlage freute sich Christiane Kindsgrab.

Quelle: Neue Westfälische

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