Zuletzt aktualisiert am 23. Juni 2026
Kurz vor dem Oerlinghauser Schützenfest (Samstag bis Montag, 4. bis 6. Juli) hat es eine besondere Ehrung gegeben: Zum ersten Mal wurde der Sieger des neu eingeführten Unteroffiziers-Vergleichsschießen gekürt, bei dem Simon Maske die große Geweih-Trophäe abgeräumt hatte.
Dabei hatten die Unteroffiziere bei vier Arbeitseinsätzen auf dem Schützenplatz am Steinbült die Gelegenheit, auf dem Schießstand vorbeizuschauen und ihre Wertungsschüsse abzugeben. Aber: Für den Wettbewerb hatte sich die Schießgruppe um Abteilungsleiter Bastian Dawitz etwas ganz Besonderes ausgedacht. Gewonnen hatte nämlich nicht derjenige, der die beste Trefferquote hatte, sondern derjenige, der am besten ein gewisses Trefferbild nachgeschossen hatte. Und das wurde am Ende nochmal durch irgendeinen Koeffizienten geteilt, mit Pi multipliziert und mit dem Sternenbild abgeglichen.
Die genaue Formel kennt jedenfalls nur die Schießgruppe – und am Ende durfte Simon Maske beim letzten Arbeitseinsatz die imposante und von Rolf Hilker gestiftete Trophäe entgegennehmen. Der ehemalige Stadtschänke-Wirt hatte auch die Idee für das Vergleichsschießen, bei dem übrigens sein Schwiegersohn – der amtierende Schützenkaiser – auf dem letzten Platz gelandet war. Aber das lag sicher nur an der besonderen Wertungs-Formel der Schießgruppe.

