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Jul 03

Schützenfestmontag: Schützen bereiten Flug zur Venus vor

Vümfte jetzt ohne Nachwuchssorgen

Immer ein frisch Gezapftes: Die Thekentaucher lassen es sich schmecken und verfolgen die Aufführung der Juxtruppen.

Immer ein frisch Gezapftes: Die Thekentaucher lassen es sich schmecken und verfolgen die Aufführung der Juxtruppen.

Was dem Kölner der Karneval, ist dem Oerlinghauser das Schützenfest.
Einmal im Jahr sammeln sich die Männer in den grauen Sakkos mit den federgeschmückten Hüten auf der Hauptstraße – morgens um 6 Uhr. Musikkapellen sind dabei, befreundete britische Soldaten und natürlich die Juxtruppen wie die Thekentaucher mit ihrer gelben Ente.

Bezirksbeamter Manfred Noga hat alle Hände voll zu tun, um Busse durch die feiernde Menge zu leiten und Oberst Jens Hartmann diskutiert noch rasch mit Major Peter Meier, wie es gleich weitergehen soll. Denn es steht derMarsch auf den Rathausplatz bevor.

Dort werden Schützen und Besucher von der Bergwacht und der Vümften erwartet.

Die läuten die manchmal recht handfesten Späße ein, die dann in der Vorführung der MSKK ihren Höhepunkt finden. Ein bisschen bedrückt läuftDavid Owen durch die Gegend. Er sieht aus wie ein lebender Leichnam und schleppt eine Fußkette hinter sich her. „Das Schützenfest in diesem Jahr ist das letzte überhaupt, denn am 21. Dezember geht die Welt unter“, sagt er mit seinem sympathischen britischen Akzent.

Nachwuchs: Henner Wachsmuth-Melm König Tilo I. von Prinz Charles entbunden. Kristian Hoffmannverkündet die gute Nachricht.

Nachwuchs: Henner Wachsmuth-Melm König Tilo I. von Prinz Charles entbunden. Kristian Hoffmannverkündet die gute Nachricht.

Die Schützen reagieren. Die Bergwacht schießt Bürgermeisterin Dr. Ursula Herbort – nein, nicht auf den Mond – sondern auf die Venus. Mit der Rakete „U-SCHI1“ geht’s auf den Nachbarplaneten.
Und weil Schützen etwas zum Überleben brauchen, wird Ratsherr Norbert Biermacher im Minimator verkleinert und mit auf die Reise geschickt – Nome nest Omen.

Um den Nachwuchs sorgt sich die Vümfte. Kristian Hoffmann als Chef aller Schützen moderiert und erklärt, dass bei der Feier zum 25. Jubiläum der Vümften am Ende alle Kerle schwanger waren. Henner Wachsmuth-Melm ist derjenige, der von Medizin die meiste Ahnung hat. Deshalb macht er die Ultraschalluntersuchung, und Hoffmann zeigt die Aufnahmen rum, die der Obimator ausspuckt.

Um 8.30 Uhr geht’s dann geschlossen weiter zum Weiterfeiern auf den Steinbült.

Quelle: Neue Westfälische